- Ex-post Betrachtungen und das Resumée des grossen Ganzen -
Eintrag vom 03.01.2010
Der Anfang vom Ende, gefangen in der ewig währenden Zeitschleife der Geschichte- eingeschlossen zwischen den magnetischen Polen des inneren Aufbaus und der äußeren Destruktion
Die Skizze des Lebens des letzten Mammuts auf Mutter Erde- der Licht ausschaltende Augenzeuge einer Zeit, die aller Wahrscheinlichkeit nach niemals existiert hat, durch sich selbst und seine Moral gezwungen rauszugehen und den semi-lethalen Kontakt mit der Realität zu suchen. Immer und immer wieder.
Warum eigentlich? Warum nich die rationale Variante wählen und sich abschotten?
Ganz einfach: Der Konflikt löst sich auf, in dem Sich eine der Konfliktparteien auflöst, so sagen es die Theoretiker und genau so ist es. Im Konflikt mit der inneren Natur geht man immer drauf, man weiss es und man kann verdammt nochmal absolut nichts dagegen unternehmen. In guten Momenten kann man die Schlange beobachten, auf deren Schuppen die Geschichte der Welt niedergeschrieben ist...aber mehr auch nicht, alles Existenzielle ist vorherbestimmt, der Rest ist irrelevant. Und zu diesem Existenziellen gehört es, dass man rausgeht, sich mit den turnusartig auftretenden Probleme seiner Nächsten rumschlägt und ewig versucht, dazu beizutragen, das besagte Probleme sich schlussendlich auflösen, was wie wir nun wissen niemals passieren wird.
Lustig wird der ganze Ablauf in dem Moment, in dem man erkennt, dass man seine Seele für diese Position verkauft hat, als "Aussenstehender" kann man – rational betrachtet – Probleme am bestens lösen, solange es nicht die eigenen sind, die hat man gelernt nach Möglichkeit nich aufkommen zu lassen. Man "lernt ja dazu", will sagen: man fängt an sich zu distanzieren; emotional, physisch, universell: man gehört irgendwann nicht mehr zu den Menschen, mann wird das letzte und einzige Mammut. Ab diesem Punkt wird es schwierig sich für Probleme anderer zu öffnen, da man sie inhaltlich nich mehr mit sich selbst in Verbindung bringen kann - der Fluch des Segens der Distanz - man meint, die Brille endlich abgenommen zu haben, die Welt klar zu sehn, festzustellen, dass man in der Hauptstadt des Freakkönigreiches lebt und den erbärmlichen Versuch zu unternehmen, darin unbeschadet zu überleben...unbeschadet...konstant....immer während...darin wird der Fehler liegen, denn nichts ist konstant, ausser Allem zusammen.
Hier steht es nun, das letzte Mammut, am erneuten Scheideweg, sich selbst nach seiner Natur fragend und die Antwort schon immer kennend; kehrt es in die grosse Trinkhalle seiner nie da gewesenen Ahnen ein oder beginnt es im letzten ihm zu Verfügung stehenden Versuch seine Mammutmaske verlustreich abzunehmen und anzuerkennen, dass es schlussendlich auch nur ein Freak unter vielen ist, denn gegen seine eigenen Natur ist man machtlos....

ist mir gerade zu anstrengend deinen text zu lesen... geht das nicht auchkürzer? was soll den bitte schön "semi lethal" sein? sowas wie congenial nur noch schlechter? fehler ist ca. zeile 11. Konflikt löst sich nicht auf mit verschwinden der anderen konfliktpartei. denn: "the problem is all inside your head" (simon and garfunkel - kennt heute keiner mehr). andere partei ist ja nur eine projektionsfläche für die eigene unfähigkeit. dies ist ne denke von "nerdy" amokläufern. viele grüße jp
.......häh?wie bitte?????.........Irgendwie stimmt die Dosierung der Pillen nicht! Schreib nochmal....aber so das man es verstehen kann. LG Ramona
zu lang, zu schwer, zu dumm.
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hast du schon deine tabletten genommen ?
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