Kein Ende in Sicht oder doch alles Utopie ?!
23.10.2008, 19:10 Uhr | in Ziele, Pläne, Hoffungen | 1 Kommentar
Wir Menschen sind so beschränkt, daß wir überall Anfang und Ende vermuten, nur weil wir Anfang und Ende haben. Kann es etwas größeres als den Menschen geben ? Ja, aber warum vermuten wir darin immer einen willen - nur, weil wir selbst über einen verfügen ? Erst, wenn unser Wille gebrochen ist, sind wir wirklich in der lage zu verstehen, daß der Wahnsinn die letzte Freiheit des Menschen ist. Alles was anfängt, muss auch wieder aufhören. Hoffen wir das, das Ende sich nicht weiter nähert.Ich hingegen muss eine Pause einlegen , zur Zeit scheint es so , das man mich versucht dranzukriegen ……. wegen Rechtsberatung , Internetveröffentlichungen ?! Also mache ich diesen Anfang , zum Ende hin…..
Ich hole mir meine Vergangenheit wieder in den Vordergrund.Meine Vergangenheit ist zwar wie eine unordentliche Schublade mit vielen Kleiderfetzen in der man verzweifelt herumwühlt weil man nach verlorenen Juwelen sucht , ja manchmal findet man aber auch vergilbte ……. sozusagen eine Gebrauchsanweisungen für die Gegenwart. Viele wünschen sich bestimmt, sie könnten in die Vergangenheit zurückreisen und alles ändern, was sie ihrer Meinung nach damals alles falsch gemacht haben. Sie übersehen dabei nur, dass sie in der Gegenwart auch weiterhin Dinge “falsch” machen und auch in der Zukunft “falsch” machen werden. Vergangenheit selbst aber ist inexistent. Wir, nein, eigentlich nur DU, der Leser, existierst in nur einem Bruchteil einer Sekunde. Erinnerung und Existenz sind Illusion. Doch was ist, wenn sie doch real sein sollten ?
Die Vergangenheit ist wie schon oben erwähnt eine Illusion. Könnte sich keiner mehr an sie erinnern gäbe es für den moment nur noch die Gegenwart und die Zukunft. Andererseits ist wiederum auch die Zeit , eine Illusion.Die Vergangenheit zu kennen ist einerseits gut, denn sonst müsste man ihre Fehler wiederholen, andererseits kann es auch leicht passieren, daß man aus seiner persönlichen Vergangenheit zu viel Müll mitschleppt der einem die Zukunft verbaut. Da hilft nur…mhhh…was eigentlich ?
Oft ist es aber auch so, je mehr Abstand man zu einem Erlebnis gewinnt, je vergangener es also ist, desto intensiver werden die Gefühle, die man bei diesem Erlebnis hatte !Und deshalb hole ich es wieder zurück , in der Hoffnung aus den gemachten “fehlern” , effektiv und vorrausschauend für mich , planen zu können.
Niedergeschlagen blicken wir jeden verdammten Tag in die Medienwelt die uns Stunde um Stunde mit Nachrichten versorgt über Krieg hier , Tot da - Börsencrash gestern , Milliardenspenden Morgen - Überfluß jetzt ,und Armut allezeit . Mit geübtem Glanz und Schimmer in den Augen wird dann von gestern erzählt, das die heutige Zeit so scheinbar übertrifft. Und selbst wenn diese äußere Überlegenheit nicht äußerlich sichtbar ist, dann waren es zumindestens die Inneren Werte, die damals “unübertrefflich” waren und den Menschen früher zu etwas wie auch immer geartetem “besserem” gemacht haben……… Ich fange an zu glauben, dass diese Geschichte eine illusion ist, im ganzen. Es ist eine Illusion aus dem heute, das gestern besser erscheinen zu lassen. Das ist wohl etwas, das mit der eigenen Einstellung zu tun hat, der Ansichtsweise,dem Erlebten und wohl auch dem Wunschdenken. Doch ich bezweifle, dass es überein stimmt mit der faktischen Wirklichkeit….. und deshalb jetzt noch ein Video , von einen meiner Lieblingsgruppen ,das die heutige Zeit gut beschreibt.Das war noch deutscher HipHop mit Aussage !
weitere :
und für alle anderen da draußen ein kleiner Push Up - Kopf hoch
Der Aufschwung ist da!?
16.04.2007, 11:04 Uhr | in Ziele, Pläne, Hoffungen | kein Kommentar
Jubbel,Beifall und knallende Champagnerkorken verkünden das es den Deutschen so gut wie schon lange nicht mehr geht.Ja er ist wirklich da der Aufschwung.Die Wirtschaft brummt, die Börse winkt mit fetten Gewinnen und unser Privatvermögen ist nur noch in Billionen zu messen.
Ach dieses doch so schöne Frühlingsmärchen hätte durchaus
Wahrheitscharakter und trifft auch zu.Nur einen Fehler hat das ganze dann doch.Den die Hälfte des Volksvermögens teilen nur 10 Prozent der Deutschen unter sich auf, während fast sieben Millionen Menschen auf Hartz IV angewiesen sind!
Die Kluft zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Und während einige in Champagner baden, haben viele andere nicht einmal mehr die Chance auf Arbeit, auf ein geregeltes Einkommen.Entvölkerte Landstriche im Osten, Slums in den Vorstädten der Ballungsräume sind dadurch nicht zurückzuholen in den Wohlstandsschoß der Gesellschaft.Arm müssten sie alle nicht sein, denn Geld ist genug vorhanden in unserem Land. Nur mit der Verteilung stimmt es nicht. Auch mit der Einsicht vieler Abgeordneter scheint es nicht weit her zu sein, einen Fehler gemacht zu haben und diesen korrigieren zu wollen. Aber sie sind ja auch nicht HARTZ IV!
Ein weiteres großes Problem das endlich angegangen werden sollte ist der Spitzensatz der Einkommenssteuer.Er ist ein besonderes Objekt von Absenkungsmaßnahmen und Dauerdiskussionen. Im Ergebnis der Einkommenssteuerreform hat Deutschland mit nur noch 42 % einen der niedrigsten Spitzensteuersätze innerhalb der Alt-EU, der damit zugleich erheblich unter dem Durchschnitt von 46,2 % liegt, und selbst mit der neuen „Reichensteuer" hat Deutschland einen im internationalen Vergleich niedrigen Spitzensteuersatz haben.1999 hatte der Spitzensteuersatz noch bei 53 % gelegen.
Auch die Unternehmenssteuer auch Körperschaftssteuer gennant ist in Deutschland viel zu tief angesiedelt.Gemessen am Verhältnis der Unternehmenssteuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt war Deutschland wegen der sehr löcherigen Bemessungsgrundlage nach dem jüngsten OECD-Vergleich schon seit Jahren Niedrigsteuerland.
Immer wieder wurde und wird die Forderung nach Steuersenkungen mit dem Versprechen verbunden, daß dies wirksam die Arbeitslosigkeit senken könnte, indem die begünstigten Unternehmen mehr investieren und begünstigte Einzelpersonen mit mehr Verbrauch die Konjunktur ankurbeln würden. Die historische Erfahrung ist allerdings umgekehrt. Trotz der Senkung der Spitzensteuersätze und Rückgangs des Anteils der Steuereinnahmen am deutschen Bruttosozialprodukt ist die Arbeitslosigkeit immer weiter gestiegen
Und von den Hedge Fonds will ich erst gar nicht reden!
Wenn da nicht schnellstens eine andere, stabileres Wirtschaftsystem aufgestellt wird, dann erledigt sich die Nächste Wahl, und Deutschland von selbst!
Wir brauchen keine Parteien die nichts anderes mehr sind als
Selbstfindungsgruppen von gescheiterten Personen, die ihre Selbstverliebtheit als wichtiger Erachten als konstruktive Lösungen umzusetzen, egal aus welcher "Theologischen Politecke sie kommen".
Wenn es noch Pragmatiker in der Politik gibt, dann sollen sie sich zusammensetzen und neues schaffen, und die Parteien einfach links liegen lassen. Das ist die einzige Aufgabe die noch ansteht!
Steht unsere Gesellschaft vor der Zerreißprobe?
Hat das Soziale in unserer Marktwirtschaft ausgedient?
Zählt nur noch das Recht des Stärkeren oder des Privilegierten?
