Weil man die Wahrheit manchmal nur in Geschichten erzählen kann

17.12.2008, 19:12 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar

dunkelnWie wir alle wissen, sind die Zeiten der offenen Berichterstattung recht schmal geworden ! - Nun gut, dann müssen wir Mittel und Wege finden, uns mit jenen zu solidarisieren, die “noch” einen Job haben und nicht bereit sind, viele auch nicht sein sollten, ihn zu riskieren, nur um einmal ganz groß die Klappe aufzureißen.Wir brauchen jeden , der im System drinsteckt und mitwirkt , um uns einen Überblick zu verschaffen und unsere Vorgehensweise schärfen zu können. Infos , die uns nützen die Abläufe besser zu verstehen, können uns nur recht sein. Wenn wir es schaffen, Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dann haben wir eine Chance, dass jene, die zwar nicht überzeugt sind, in ihrem Aufgabenbereich “sabotierend” tätig werden zu wollen, durchaus bereit sind, anonym Informationen weiterzugeben.

Unsere Aufgabe wäre dann, mit den gelernten Journalisten an Bord, den Dingen nachzugehen, sie auf sicheren Grund zu stellen - und dann einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wer jetzt schon gleich wieder tobt, wat soll dat denn, wer soll denn da schon wat machen …

einfach Schnauze halten … gut Ding will ( wenigstens ) ein bischen Weile haben …… es können nicht alle Offiziellen sich bei der SZ melden … der Gute ist einfach zu bekannt und Schäuble läßt auch da grüßen … vielleicht ein Vorteil, dass wir so “unwichtig” sind. VERSUCH MACHT KLUCH !!! - WIE WIR DAS IM EINZELNEN ANGEHEN KÖNNEN MUSS NOCH DETALLIERT AUSGEARBEITET WERDEN …… dies ist nur der Anfang …

<<< Der lange Marsch durch die lange Nacht der Geschichte hat uns stark gemacht >>>
<<< Wir sind auf dem Weg und wir haben im Sinn — unser Ziel zu erreichen >>>
<<< Denn wir wissen wohin >>>

<<< Nichts kann uns dazu bringen verharrt am Fleck zu steh´n >>>
<<< Und niemand kann uns zwingen einen Fehler zweimal zu begeh´n >>>
<<< Wir lernen im VORWÄRTSGEH´n >>>
<<< Wir lernen im Geh´n >>>

<<< Und überall nimmt Land für Land sein eig´nes Geschick in die eigene Hand >>>
<<< Wir sind auf dem Weg und wir sind nicht allein >>>
<<< Jetzt ist die Zeit, da sich die Völker befrei´n >>>

<<< Nichts bringt uns mehr zum Steh´n — die Strecke wird genommen >>>
<<< Wir wissen wohin wir geh´n — weil wir wissen woher wir kommen >>>
<<< Wir lernen im VORWÄRTSGEH´n >>>
<<< Wir lernen im Geh´n >>>

<<<<<<<<<<<<&l t;< Schmetterlinge — Die Proletenpassion >>>>>>>>>>>>&g t;>

… es war einmal ein eiskalter Winter Anfang der achtziger Jahre im verschneiten Südtiroler Land unterhalb der Dolomiten .Der Kleine hatte es mal wieder nicht fertiggebracht, seinen Alten beizubiegen, dass er lieber mit den Kumpels ins Allgäu fahren wollte, statt auf die Luxushütte oberhalb Bozens.Wie das so ist in alteingesessenen Unternehmerfamilien, der Patriarch hat das sagen und Schluß is.Aber dieses Mal fand er es ganz reizend, wie es so gekommen war.Es gab ´ne neue Mitarbeiterin im Domizil < Castel Seiser Alm > . Da hatte Hans Gasser ein gutes Händchen und guten Geschmack bewiesen.Annelies R. war wirklich umwerfend. Schon bei der Ankunft hatte es mich umgehauen und der Kleine,pupertierende Jüngling, gab sich alle Mühe, dieser eher erwachsenen Schönheit seine Ehrerbietung
zuteil werden zu lassen.Man ging Schlittschuhlaufen, trug die Einkäufe und machte sich auf alle erdenklichen Arten zum liebestollen Trottel.Das kleine Dörfchen Kastelruth zeigte sich als geruhsamer Spielplatz für illustre Gäste .

Der Weihnachtsabend nahte und nachdem sich Clemens G., der Sohn des Betreibers schon vor seinen halbwüchsigen Schwestern über mich lustig gemacht hatte, schlug ich Annelies R. doch vor, für sie 2-3 Stunden Dienst zu machen, damit sie noch einige  Weihnachtseinkäufe erledigen könne.Gesagt, getan. Um die Zeit war gewöhnlich sowieso nicht viel los, da alle von den Pisten kamen und sich fertig machten für das Abendessen. Aber dann setzten sich doch 2 Gäste an die Bar und bestellten etwas zu trinken. Der eine, seines Zeichens Senator von B., kannte mich durch meine Eltern, die wie er, eben Gäste in diesem Hause waren. Er grinste etwas, weil sich wohl inzwischen herumgesprochen hatte, dass ich der Hübschen Avancen machte. Sein Freund war mir wohl bekannt, allerdings bis dahin nur durch Funk und Fernsehen, wenn ich auch wußte, daß er zum weiteren Bekanntenkreis meiner Eltern gehörte. Die beiden unterhielten sich ungeniert und ich döste in Tagräume versunken vor mich hin.U. redete von seiner, fast schon erwachsenen Stieftochter und seinem kleinen Sohn. H. erzählte von seinen Sommeraufenthalten und den Bergwanderungen.

Das Gespräch plätscherte so dahin, bis meine Aufmerksamkeit erneut geweckt wurde. Die beiden debattierten über den nächsten Parteitag, von dem H. in dem Moment noch nicht ahnen konnte, dass “der Alte” ihn gedachte gnadenlos abzuschießen. Dann wendete sich das Gespräch und ich nahm mit erstaunen wahr, wie sie über die Umstrukturierung Berlins debattierten. < …wir müssen die besten Ärzte nach Berlin holen, die größten Firmen, “ALLES, was Rang und Namen hat” > Das ich zwei gestandene Politiker vor der Nase hatte, war mir bewußt, aber wie realitätsfern klang ihr Gerede “von der Hauptstadt Berlin” in meinen Ohren. Aber sie klangen sehr überzeugt und genau deshalb blieb mir dieses Gespräch auch im Gedächtnis.

Dann kam der Herbst 1989, Jahre waren seitdem ins Land gezogen, und doch wurde es nun Wirklichkeit. Die Mauer fiel. U. war längst nicht mehr als Senator tätig und H. war in neuer Rolle, nun weniger an vorderster Front der Partei, aber weiterhin sehr aktiv, bis heute.

Aber was hatte das Ganze zu bedeuten ??

Wußten sie damals wirklich schon mehr, als die Geschichtsbücher bis heute hergeben? Werden wir vielleicht in 50 Jahren erfahren, was hinter den Kulissen alles im Vorfeld der ersten friedlichen deutschen Revolution gelaufen ist ?

Weitere Erkenntnisse ergaben sich im Laufe der Jahre durch bekanntwerden merkwürdigster Kooperationen. Wie sich herauskristallisierte, hat die Stasi nicht nur mit der RAF paktiert, sondern auch mit Deutschlands “erfolgreichstem” Neo-Nazi-Terroristen aus den 80´ziger Jahren. Dessen heimische Wurzeln wiederum liegen im badischen, in der Nähe von Karlsruhe … Darüber bei nächster Gelegenheit mehr……

DIE BESTEN GESCHICHTEN SCHREIBT DAS LEBEN SELBST
( … verdammich, von wem stammt das Zitat denn nur … peinlich )

gez. Lars

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Ludwigshafen Medien Channel Online

10.05.2008, 11:05 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar

 

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Nachtrag - 10 Dezember 2007 - Tag der Menschenrechte

16.12.2007, 20:12 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar

menschenrechtetagmichaelheisegedenken

Vielen Menschen ist bewusst, dass ein Mensch alleine die Menschenwürde in Deutschland nicht verteidigen kann.

Es ist erfreulich, dass es mehr Menschen werden auch in Deutschland, die bereit sind, das Leben anderer Menschen zu schützen, zu wahren und zu respektieren.

Es ist gut, dass es mehr Menschen auch in Deutschland gibt, die bereit sind, schwächere, behinderte und unterdrückte Menschen am Leben zu erhalten und sich für die Wahrung der Menschenrechte und Menschenwürde dieser Menschen einzusetzen.

Wahrlich, ein Mensch alleine kann die Menschenwürde und Menschenrechte auch in Deutschland nicht in alleiniger Verantwortung und aktiver Arbeit für den Frieden schützen.

So es ist gut, dass es Menschen, wie

:: den Online-Journalisten und Sozialaktivisten
Dirk Grund aus Ludwigshafen am Rhein
:: die Fernseh-Produzentin und Sozialaktivistin Petra Karl aus Mutterstadt
:: den Autor Hans-Jürgen Graf aus Nürnberg
:: den Hörspiel-Produzenten Thomas Müller aus Nürnberg
:: Organisationen wie Amnesty international
:: die Gewerkschaft ver.di
:: viele andere staatlich unabhängige Gruppen und Initiativen

als Beispiel genannt für viele andere Menschen und Organisationen gibt, die sich für die Wahrung der Menschenrechte und Menschenwürde, oft auch mit hohen Risiken verbunden, in Deutschland und in Europa für eine gerechte, lebenswerte und gute Zukunft mit Courage und engagiert einsetzen.

Die Politikerin und Journalistin, Ulla Jelpke, erinnerte gestern am 9. Dezember 2007 daran, dass vor wenigen Tagen auch der UN-Generalsekretär der Vereinten Nationen (United Nations, New York), Ban Ki-moon, feststellen musste, dass leider auch in Deutschland die Menschenrechte immer noch verletzt werden.

Daher ist es gut, wenn sich mehr Menschen, für den Schutz des Lebens anderer Menschen, deren Menschenwürde und Menschenrechte einsetzen.

Wir können nun einem besonderen Menschen gedenken, der erfreulicherweise noch lebt und auch im fortgeschrittenen Alter von 66 Jahren das Opfer bringt, heute in einem deutschen Gefängnis in Untersuchungshaft persönlich die Menschenwürde und Menschenrechte anderer benachteiligter Menschen, etwa von Menschen in Strafgefangenschaft zu verteidigen.

Es ist der Autor, Maler und freischaffendene Künstler Michael Heise aus Speyer am Rhein.

Nicht nur die Menschen in Deutschland können DANKBAR sein, wenn es mehr Menschen, wie Michael Heise und andere Menschen in Deutschland gibt, denen das Leben und dessen Schutz, die Menschenwürde und Menschenrechte anderer Menschen, gleich welche religiöse, soziale, weltanschauliche oder politische Zugehörigkeit diese haben mögen, wichtig ist.

Zur Wahrung von Menschenrechten und Menschenwürde zählen auch grundsätzliche Lebensbedürfnisse, wie etwa soziale Sicherheit, gerechte Löhne auch für die Menschen, die bereits durch Behinderung, Erkrankung benachteiligt sind und auch für die Frauen, gleich aus welchem Land auch immer diese kommen mögen.

Zur Wahrung von Menschenrechten zählt auch die Freiheit, sich zu versammeln und zu vereinigen, wie das die Kollegen und Kolleginnen der Gewerkschaft ver.di heute bundesweit und auch in der Schweiz als ein Beispiel leben werden.

Es sind so viele wichtige Punkte, die zur Wahrung der Menschenwürde und Menschenrechte zählen.

Wenn mehr Menschen wenigstens nur einen kleinen Schritt zur Wahrung und Schutz des Lebens anderer Menschen, der Menschenrechte und der Menschenwürde wagen, dann können wir gemeinsam mehr Hoffnung und Freude für die Menschen in Deutschland und in vielen anderen Teilen dieser Welt schenken.

Am Tag der Menschenrechte, am 10. Dezember 2007, gab es gute Gründe der Menschen zu gedenken und zu danken, den lebenden Aktivisten im aktiven Dienst für die Menschenwürde und Menschenrechte und den Aktivisten für die Menschenrechte und Menschenwürde, die ihr Leben lassen mussten.

 
Gleich ob im Stillen oder bei friedlichen Versammlungen mit Kerzen: Dieser Menschen können wir mit großen Dank gedenken. Der couragierte Einsatz für die Wahrung von elementaren Menschenrechten, die Menschenwürde und den Schutz des Lebens anderer Menschen ist auch ein aktiver Dienst für den Frieden. Es gibt viele Menschen, die sich Frieden, Liebe, Geborgenheit, Sicherheit, Freiheit, Schutz des Lebens, der Menschenrechte und der Menschenwürde wünschen. Wenn jeder einzelne Menschen aller Menschen, die sich diese Dinge wünschen, nur einen ganz kleinen Schritt in die richtige Richtung wagt, kann es vielen Menschen nicht nur in Deutschland, Freude und Hoffnung schenken.

Am 12. März 2007 erklärte Bundesaußenminister, Dr. Frank-Walter Steinmeier in Genf:

"Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteidigern, seien es Individuen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen, die sich häufig unter großen Risiken für die tatsächliche Gewährung der Menschenrechte einsetzen, ist ein effektiver Menschenrechtsschutz nicht möglich. Es kann nicht angehen, dass schwerste Menschenrechtsverletzungen nicht - oder nicht mit der gebotenen Deutlichkeit - angesprochen werden können, weil regionale oder weltanschaulich bedingte Solidarität die Bereitschaft zu vorurteilsloser Wahrnehmung von kritischen Situationen überstrahlt.In Fällen extremer Menschenrechtsverletzungen sind wir es den Menschen und der Weltgemeinschaft schuldig nicht zu schweigen und nicht weg zusehen."

Im Grundgesetz steht im Artikel 1 geschrieben: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt."

DANKE an alle Menschen, die sich für den Schutz des Lebens, der Menschenwürde und der Menschenrechte, anderer oft benachteiligter, kranker, behinderter und schwächerer Menschen aktiv im Sinne des Friedens und der Gerechtigkeit engagieren.

Es ist gut, wenn mehr Menschen für das Gute handeln, - dazu zählen der Schutz des Lebens anderer Menschen, die Wahrung von Menschenrechten und die Menschenwürde.
Gemeinsam können wir das Gute erreichen und wer würde sich nicht von ganzem Herzen das Gute wünschen, besonders in diesen Tagen !

10. Dezember 2007 zum Tag der Menschenrechte. Andreas Klamm, JournalistGründer des Medienprojektes "Die Menschenrechts-Reporter"

Herausgeber und Verleger von British Newsflash Magazine est. 1986


Weitere Informationen:

http://www.gfa-ludwigshafen.de
http://www.regionalhilfe.de/michaelheise


"Das Funktionieren des "Dritten Reiches" und die Perversion der Menschenvernichtung in Konzentrationslagern wäre nicht möglich gewesen, ohne den - damals wie heute - gefügigen, die Staatsmaschine prägenden, devoten, gehorsamen Beamten."

Michael Heise, Autor, freischaffender Künstler, Gründer von PER APSERA SD

Dateianlage: MReporterTagderMenschenrechte.pdf

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Muss es den so weiter gehen?!

28.09.2007, 14:09 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar



Muss es den so weiter gehen?















“Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme. Ich habe euch erleuchtet in der Dunkelheit, und als die Schlacht begann, focht ich voran, in der ersten Reihe. Rund um mich her liegen die Leichen meiner Freunde, aber wir haben gesiegt. Wir haben gesiegt, aber rund umher liegen die Leichen meiner Freunde. In die jauchzenden Triumphgesänge tönen die Choräle der Totenfeier. Wir haben aber weder Zeit zur Freude noch zur Trauer. Aufs neue erklingen die Drommeten, es gilt neuen Kampf – Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme. ( wahrscheinlich 1829/30 )





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Kauder 'sches Realitätsyndrom

19.08.2007, 13:08 Uhr | in Allgemeines | 1 Kommentar

Zitat Kauder zu Merkel: Entscheidung über «Hartz IV»-Leistungen erst im November



http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/12936528/rs s












Zitat:
Die Summe der Leistungen für Alleinstehende belaufen sich einschließlich der Kosten für Wohnung und Heizung auf rund 840 Euro monatlich, sagte Kauder dem Nachrichtenmagazin «Focus» laut Vorabbericht. «Mancher Alleinstehende in einem normalen Beruf hat auch kaum mehr. Ich kann nicht erkennen, dass die Leistungen von 'Hartz IV' zu gering sind gegenüber jemandem, der jeden Tag zur Arbeit geht», sagte Kauder.





So langsam muss man sich als Hartz IV Betroffener sorgen machen um den Gesundheitszustand einiger Politiker die des öfteren auffallen mit Realitätsfernen Aussagen.Also klären wir doch Herrn Kauderwelsch mal etwas auf.Und beziehen es mal auf Ludwigshafen.



Regelsatz eines Hartz IV Singels : 347,- €

KDU "angemessen" 207,- € ; 1,25 NK x 50 qm = 62,5,- €; und 0,82 x 50 qm Heizkosten = 41,-€ ; Gesamt : 310,50 ,- €



Gesamtbedarf : 657,50,- €



Hat der Herr Kauderwelsch möglicherweise diesen Bedarf ermittelt in Zusammenhang mit dem Alg1 Zuschlag ? Der aber im ersten Jahr bis max 160,- € und im zweiten Jahr bis max 80,- € beträgt.Und im Dritten Jahr ganz entfällt?!

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„Dolce & Gabbana“-Jeans mehr wert als ein Menschenleben?

17.08.2007, 21:08 Uhr | in Allgemeines | 2 Kommentare

"Sollte der Angeklagte verurteilt werden, drohen ihm bis zu zehn Jahre [Link dazu] Haft."



... Nun, bei Totschlag gibt es sieben Jahre!



Ich bin entsetzt,aber nicht Geschockt!




Den mich kann mittlerweile nichts und rein nichts mehr in Erstaunen versetzen.Ich bin sozusagen geläutert worden von der Mutterkuh,die Augenscheinlich versucht Ihre Kälber mit Milch zu Ernähren!



Leider ist die Milch schon seit Jahrzehnten,Sauer bis Hoch Alkalisch!



Alleine ein Raubkopierer bekommt bis zu 5 Jahren Haft,während ein Autofahrer bei einer Trunkenheitsfahrt mit Tötlichem Ausgang des Unfallgegners,nur max 3 Jahre bekommt!



Unzurechnungsfähig?



Ich bin ab jetzt auch Unzurechnungsfähig und eile mit Axt und Hühnerbein in Richtung Reichstag,um dort................ naja ein Picknick zu machen.



"Die Hand die gibt steht über der Hand die nimmt. Geld kennt keine Loyalität. Finanziers sind ohne Patriotismus und ohne Anstand. Ihr einziges Ziel ist der Gewinn"



"In dieser Zeit der universellen Täuschung, ist die Wahrheit zu sagen ein revolutionärer Akt"






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An den Anonymen Schreiber aus Ludwigshafen!

15.07.2007, 14:07 Uhr | in Allgemeines | 1 Kommentar

Der Anonyme Schreiber schrieb :






Wissen Sie was Herr Grund,wenn Sie die zeit, die Sie damit verschwenden, solche Artikel zu schreiben dafür investieren würden, etwas Anständiges zu arbeiten, dann läge dem Steuerzahler einer weniger auf der Tasche.Nur, Sie wollen ja offenbar im Journalismus tätig sein und da nimmt man Leute mit so verqueren Ansichten wie Sie sie heir proklamieren garantiert nicht.Ausserdem müssten Sie dann wahrscheinlich einmal an Ihrer Darstellungsform und dem Satzbau arbeiten.





Grundsätzlich nehme ich Anonyme Schreiber nicht Ernst aber beziehe Stellung!



Hallo Frau Anonym ,



ich freue mich das auch Sie etwas produktives zu diesem Beitrag leisten.



Sie bestätigen mir das es immer wieder Menschen gibt die eine Rosarote Brille aufhaben und damit durch die große weite Welt laufen und sich gleichzeitig von der allgemeinen Gesellschaftlichen Meinung beriesseln zu lassen die einem vorgaukelt das alle Arbeitslosen Stinkfaul sind und auch noch nie Arbeiten waren und Steuern bezahlt haben!



Sie vergessen dabei leider viel zu oft das auch ich mit meinen jetzt 31 Jahren , 10 Jahre Arbeiten war und Steuern bezahlt habe.Und welch Wunder ich zahle sogar jetzt noch Steuern,die sogenannte mws.!



Ja auch ich Konsumiere wenn auch nur minimalst,ja auch ich brauche meine tägliche Essenration;ja auch ich habe das recht zu Leben!



Ich war 10 Jahre im Kommunalen Dienst wenn Sie überhaupt Wissen was das ist?!Und wurde Arbeitslos aufgrund der Sparzwänge die wie ein Heer voller Heuschrecken über good old Germany hergefallen sind.Ich wäre der glücklichste Mensch auf Erden wenn ich diese Arbeit noch hätte den ich war fleißig und Ehrgeizig.Mir machte das arbeiten Spass.



Nun bin ich aber jetzt leider Arbeitslos,besser gesagt ich bin Hartz IV !



Haben Sie nicht zufälligerweise einen Job für mich?



Eine Arbeit die es mir ermöglicht meinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten?




Nach den Jahren der Vollbeschäftigung in den 60er und 70er Jahren sind Arbeitsplätze wieder rar geworden. Das Kapital schafft Arbeit in den Produktionsbereichen ab, dort wo die Arbeiter zu faul, selbstbewußt, fordernd, teuer geworden sind. In den neugeschaffenen Jobs im Dienstleistungssektor müssen die Leute für weniger Geld mehr arbeiten.



Kann es vieleicht sein das Sie Arbeiten gehen,aber Ihr Lohn so mager ausfällt dass Sie sich über Arbeitslose aufregen die ja regelrecht im Luxus baden?



Oder kann es vieleicht sein das Sie zu den oberen 10 tausend gehören die im Luxus schwelgen und deswegen mich runterdrücken wollen weil "Macht" ausüben Spass macht?



Eigentlich haben wir zwei ja doch was gemeinsam!Das Glück des Individuums ist immer auch mit dem Unglück eines anderen Individuums gleichzusetzen. Dummheit ist - abgesehen von Menschen mit einem IQ von unter 75 - unverzeihlich, weil das Potenzial zum Denken vorhanden ist, wer das nicht nutzt ist wie ein schwarzes Loch im All; nicht mehr.



Da fällt mir noch Homo homini lupus ein, der Mensch ist des Menschen Wolf .... und weil Du selber klein, schwach und unwissend bist, suchst Du Dir die noch schwächeren und wenn Du keine noch schwächeren findest, dann machst Du Dich größer als Du bist um die anderen noch kleiner wirken zu lassen, doch solche Fälle bewirken eben auch eines, nämlich das die Schwachen sich bisweilen zu wehren pflegen; und das ist gut so.



Es gibt diesen schönen Satz "Eigentum ist Diebstahl", soweit möchte ich gar nicht gehen, aber eines ist gewiss, "Reichtum ist Diebstahl" und wenn die Armen teilhaben wollen - und wenn es nur die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist - das werden sie als Schmarotzer bezeichnet um eben von der Tatsache abzulenken, dass sie selbst, also die Reichen die wahren Schmarotzer sind und weil sie den Mob so lenken, dass er das auch so sieht (Zitat: "ich sehe ihn als faule Sau!").



Weil die Masse nunmal dumm ist, können sie wieder von sich ablenken und sagen: "siehst du, die Gesellschaft verifiziert den Schmarotzer, nicht wir" um dann beflissentlich zu verschweigen "wir, die wahren Schmarotzer".



Und beachten Sie bitte nicht meine rechtschreibung den ich habe nicht Studiert und habe auch niemals gesagt das ich Journalist werden möchte......



Sollten Sie diesen Beitrag als zu Geistreich ansehen und nicht verstehen empfehle ich einen Besuch beim Psychologen oder fragen Sie mich...........



Ich erkläre gerne alles nochmal für Sie.



mfg Dirk

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Speyer - erstes offizielles Hartz IV Opfer

18.04.2007, 16:04 Uhr | in Allgemeines | kein Kommentar

Speyer/Ludwigshafen.Nach dem Tod eines 20-jährigen Arbeitslosen durch Verhungern haben die Stadt Speyer und die für den Mann zuständige Arbeitsagentur die Verantwortung für den Fall zurückgewiesen. Ein Sprecher der Stadt sagte, dass der soziale Dienst keine Hinweise auf den schlechten Gesundheitszustand des Mannes hatte.Der Arbeitslose habe offensichtlich seit Monaten keine ausreichende Nahrung zu sich genommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Polizei hatte den jungen Mann am Sonntagabend tot in seiner Wohnung gefunden. Eine Obduktion des stark abgemagerten 20-Jährigen ergab Herz- und Kreislaufversagen als Todesursache.


Seine 48 Jahre alte Mutter, die mit in der Wohnung lebte, musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei ihr wurden ebenfalls Mangelerscheinungen festgestellt. In einer ersten Befragung gab sie an, die beiden hätten nicht genug Geld gehabt, um Lebensmittel zu kaufen.


Der Arbeitslose habe vor der Einführung des Arbeitslosengeldes II (Hartz IV) Sozialhilfe von der Stadt erhalten, seitdem sei er von der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration in Ludwigshafen betreut worden, erklärte der Sprecher der Stadt weiter.


Ein Sprecher dieser Behörde wies ebenfalls jede Verantwortung zurück. Bei einem Besuch des Mannes in der Behörde im vergangenen September habe es keine Anzeichen dafür gegeben, dass er krank war. Der 20-Jährige hat nach Polizeiangaben Arbeitsangebote und medizinische Untersuchungen ausgeschlagen. Deshalb hatte er auch keine finanziellen Leistungen mehr nach den Hartz IV-Gesetzen erhalten.


Kein Geld für Lebensmittel


Der Mann war am Sonntag tot in seiner Wohnung aufgefunden worden, dort befand sich auch seine Mutter in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die 48-Jährige hatte ausgesagt, man habe aus Geldmangel keine Lebensmittel mehr kaufen können. Sprecher caritativer Organisationen wiesen allerdings daraufhin, dass es auch für Menschen ohne Finanzmittel kostenlose Mahlzeiten gebe, so etwa von den Kirchen organisierte Speisungen wie die "Speyerer Tafel".


Wie die Polizei nun mitteilte, war der Mann bei seiner Auffindung bereits mehrere Tage tot. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sei der stark abgemagerte 20-Jährige vermutlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vergangener Woche gestorben, sagte eine Polizeisprecherin.


 


Kommentar von Claude Michael Jung (SaarKurier)


Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen, meinte Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) noch im Juni 2006, als es wieder mal darum ging, Erwerbslosen neue Daumenschrauben anzulegen. Angesichts der Speyrer Tragödie, bei der ein 20-jähriger Arbeitsloser in seiner Wohnung vor den Augen seiner Mutter verhungert ist, stellt sich die Frage nach einem bedingungslosen Grundeinkommen zum wiederholten mal.



Längst ist erwiesen, Hartz IV macht krank, führt zu Depressionen bei den schikanierten Betroffenen. Willkür und Arroganz des oftmals nicht qualifizierten Personals der ARGEEN ausgesetzt, ziehen sich immer mehr Erwerbslose, die oft gar keine Chance auf einen regulären Arbeitsplatz haben, in die eigenen vier Wände zurück, vegetieren ohne soziale Kontakte dahin. Auf staatliche Hilfe angewiesen, verweigert dieser Staat ihnen jedoch zynisch jegliche Hilfe. Unterlassene Hilfeleistung per Gesetz, Beihilfe zum Todschlag, oder eiskalt geplanter Mord an Abhängigen, das ist wohl nur eine moralische Frage, für die kein Verantwortlicher, oder gar Ausführender der Hartz-Gesetze jemals vor einem Gericht stehen dürfte.



Ausgerechnet eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung ist es gewesen, die das, nach einem mittlerweile Vorbestraften, bezeichneten Gesetze der sozialen Kälte durchgesetzt hat. Die große Koalition hat dieses Gesetz „fortentwickelt" unter der Federführung eines Franz Müntefering, der sich jetzt vorhalten lassen muss, sich zumindest indirekt teilschuldig am Tod des 20-jährigen jungen Mannes gemacht zu haben. Tod als das Ergebnis einer perfiden Politik. „Wer seine Haut nicht für jeden Hungerlohn zu Markte tragen will, nicht bereit ist, sich als Sklave der Profitgier zur Verfügung zustellen, hat sein Recht menschenwürdig in diesem Staat zu existieren verwirkt", so scheint es das neue sozialdemokratische Verständnis von Sozialpolitik zu sein.



Lieber verhungern als zu betteln oder zu stehlen, viele werden darin einen falschen Stolz sehen. Davon kann im Falle der Speyrer Tragödie jedoch keine Rede sein. Zukunftsangst, Depressionen und letztendlich der Wunsch zu sterben, sind das Ergebnis dieser, von der deutschen Sozialdemokratie alleine zu verantwortenden, mörderischen Politik der sozialen Kälte. Beharrt Franz Müntefering noch immer auf seiner These, „Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen", muss sich die SPD wohl gefallen lassen, dass der Tod künftig auch als „ Meister der Sozialdemokratie" bezeichnet werden muss.

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